Heizleisten II

Heute war mal wieder Heizungsrecherchetag. Ein Angebot von Sancal liegt uns bereits vor und einen Erfahrungsbericht eines Selbstbau-Herren mit dem Sancal-Bausatz haben wir hier gefunden. Ein durchdachtes System und ein komplettes Angebot. Aber irgendwas gibt es immer zu optimieren.

Für den Anfang brauchen wir nur in den Wohnräumen eine ausreichend und auf Endbedürfnisse dimensionierte Heizung. Für alle später zu sanierenden Räume reicht eine einfache Hüllflächentemperierung, um die Räume frostfrei und trocken im Sinne der Vermeidung von Tauwasseranfall zu bekommen und zu halten. Einfach heißt: ein oder zwei Heizungsrohre auf Sockelhöhe. Konrad Fischer ergänzt diese Temperierung per "Rohr" mit Strahlplatten, das heißt einfachen Plattenheizkörpern (Typ 10), um bei Bedarf die Strahlungsleistung zu erhöhen.

Eine solche Flexibilität hätten wir auch gern bei Heizleisten, weil wir zwar mit offenen Heizungsrohren in Wandfarbe leben könnten, aber mit Heizplatten ein ästhetisches Problem hätten. Wir können diese Flexibilität bekommen.

"Radia-therm" (Bildquelle) nennt sich ein System, bei dem nicht mit vormontierten Heizregistern sondern mit Snap-On Kleinkonvektorelementen gearbeitet wird. Damit läßt sich nicht nur die Heizleistung nachträglich anpassen, es entfällt auch das Stückeln von Rohr- und Konvektorstücken beim Einbau.

Damit brauchen wir erstmal nur die 22 mm Heizleitung verlegen, können die Heizung in Betrieb nehmen und dann je nach Bedarf Konvektoren aufklipsen und Verkleidungen montieren.

Dieser Eintrag ist ein Update zu Fußleistenheizung.

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