Auf Eis gelegt

Noch vor einem Monat wären wir ohne Bauchschmerzen beim Notar erschienen und die Drellfabrik hätte bereits den Besitzer gewechselt. Aber manchmal ändern sich Randbedingungen und man muß neu Abwägen.

Ergebnis: Das Projekt wird auf Eis gelegt. Vielleicht überlegen wir es uns ja irgendwann noch einmal anders. Solange können und wollen wir die Verkäufer aber nicht hinhalten.



Wer Interesse am Objekt hat, kann sich gerne unter drellfabrik@baublog.de melden - wir beantworten gerne Fragen zum Objekt bzw. vermitteln an die Verkäufer.

Region: Zittauer Gebirge, im Dreiländereck
Lage: Großschönau, ortsmittig an ruhigem Anliegerweg und der Lausur (Bachlauf)
Erschließung: Trinkwasser (neu), Gas, Elektro, Telekom (DSL), Abwasser (neu) vorhanden
Baujahr: 1850, Jugendstil-Umbau 1910
Denkmalstatus: denkmalgeschützt, besonders wertvoll
Zustand: teilsaniert
frühere Nutzung: Wohnen, Gewerbe
Grundstücksfläche: 2600 qm
Gebäude: 500qm Bruttogrundfläche, 1050qm Bruttogeschoßfläche

Kostenschätzung: Als Gesamtkosten für den Erwerb und die schonende Teilsanierung des Jugendstil/Umgebindeteils zur Eigennutzung (ca. 220 qm Wohnfläche sowie 2 Ferienwohnungen mit je 50 qm) haben wir 90.000 EUR kalkuliert. Auf dieser Grundlage gab es eine Finanzierungszusage (30% Eigenkapitalanteil).

Kommentare

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  1. Roland schreibt:

    :-(

  2. Christian schreibt:

    Na das ist aber mal schade! Das ist doch mal ein wirklich interessantes Projekt/Objekt.

    Das was man bisher vom Haus gesehen hat war sehr interessant! Ich kann mir gut vorstellen das die Ferienwohnungen angenommen würden. Die Lage ist auch sehr schön. Vor einen Jahr hätte ich mir nun wirklich Gedanken gemacht ob das nicht etwas für uns wäre aber nunja...

    Wie gesagt Schade, vielleicht ändern sich die Umstände doch noch zu euren Gunsten. Hätte schon mal Lust mich für ein Wochenende in eine der Ferienwohnungen einzuquatieren und das Haus unter die Lupe zu nehmen.

  3. Konrad Fischer schreibt:

    Die 90.000 EUR erscheinen mir sehr optimistisch. Vielleicht ist es besser so. Bei vielen Wirtschaftlichkeitsberechnungen an derartigen Vorhaben bekomme ich doch oft genug raus, daß es ohne massive Förderung durch Denkmalschutz oder Städtebauförderung etc. nicht in den machbaren Bereich kommt.

    Und wenn dann schon losgelegt wurde, wird es mehr als schwierig ...

  4. Tom schreibt:

    Die 90.000 sind wirklich die Untergrenze, weil nur gut die Hälfte der Substanz betreffend bei weitem und nicht alle Eigenleistungen beinhaltend.

    Solange man sich sicher ist, das sanierte Objekt nicht irgendwann versilbern zu müssen, kann man auch Liebhaberei vor Wirtschaftlichkeit stellen.

  5. Konrad Fischer schreibt:

    Na, das muß auf jeden Fall vorher richtig gecheckt werden, ob es langt. Eigenleistenden Bauherren verschätzen sich oft sehr und wenn die Baukonstruktion noch Wagnisse betr. unklarem Erhaltungszustand aufweist, geht dann gerne die Post los mit allem Trallala. Aber das sind bei Ihnen wohl Binsenweisheiten ...

    Viel Erfolg!

    Konrad
    www.konrad-fischer-info.de - Altbau+Denkmal-Info


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