Zinsen, Hausbank, KFW
Der eigentliche Zweck des Gipsmarken-Freitags war es, beim lokalen öffentlich-rechtlichen Geldinstitut vorbeizuschauen. Das lockte mit einem Sonderzins fürs Denkmal von 3,75% eff. bei 10 Jahren Laufzeit. Zudem war nach Studium der KFW-Kreditprogramme klar, dass man eine kooperative Hausbank braucht, um in Genuß der Programme für Erwerb und Sanierung von Wohneigentum zu kommen.
Fazit des Besuchs:
** der Zinssatz liegt inzwischen bei 4,39 % (10 Jahre Laufzeit, keine Bearbeitungsgebühr, ohne Sondertilgung)
** den Sonderzins gibts auf Drängen der Politik - verdienen tut das Institut daran nichts
** an KFW-Krediten verdient das Institut auch nichts und hat demzufolge wenig Interesse, diese für den Kunden zu organisieren
Unsere Haus-Direktbank bietet bei der Baufinanzierung immerhin das KfW Wohneigentumsprogramm 124/126 mit an. Da betragen die Zinsen im Moment 4,63%. Das sind zwar exakt die 4,64 % die bei normaler Finanzierung (mit 5% Sondertilgung jährlich) fällig sind - aber immerhin.
Wirklich interessant sind aber das KFW-Programm "Wohnraum modernisieren" (3,83%) und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (2,68%). Letzteres ist wegen der Substanz aber nur als Maßnahmenpaket 4 umsetzbar und man braucht daher einen externen Sachverständigen.
Da stellt sich schnell die Frage, ob sich der ganze Aufwand (Bank überzeugen, detailierter planen, Sachverständigen füttern) lohnt oder ob man nach den Motto "Keep ist simple, stupid" einfach einen Kredit aus einer Hand nehmen sollte.


Das lokale öffentlich-rechtliche Kreditinstitut hat grünes Licht gegeben. Weil aber die günstigen KFW-Konditionen locken und sich letztens die Sächsische Aufbaubank in einer Liste von Banken fand, die KFW-Kredite gern vermitteln (Liste für 1 EUR bei FINAN
Weblog: drellfabrik.baublog.deAufgenommen: Okt 03, 15:13